11. Tag: Bavellapass, Cascades de Purcaraccia

Samstag, 14. Mai

Für den letzten, kompletten Tag auf der Insel hatten wir uns ein letztes Highlight aufgespart, den Bavellapass und das dazugehörige Tal und seine Möglichkeiten der verschiedenen Wanderwege. Nach unser Erfahrung am Lac de Melo zog es uns irgendwie nicht mehr in die Höhe. Sol entschieden wir uns für Tour 49 aus dem Rother “Cascades de Purcaraccia”.

Nur 4 km lang, nahezu ebenerdig mit der Aussicht, die schönsten Kaskaden und Rutschen, sprich Naturfelsrutschen in kleine Badebecken, der Insel zu sehen.

Der Weg war dann doch anspruchsvoller als gedacht und wir mussten doch des öfteren die Hände zu Hilfe nehmen, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Aussicht auf die umliegenden Granitzinnen war bei strahlend blauem Himmel grandios und das türkise Wasser der Badegumpen hat uns zwar nicht zum Bad verlocken können, aber zum glücklichen Verweilen.

Auch wenn wir trotz halbstündigem Gekraxsel auf teilweise recht glattem Feld den letzten Wasserfall nicht gefunden haben, hat uns die Tour sehr gefallen.

Auf dem Rückweg haben wir deutsche Wanderer getroffen, denen das schon vor 5 Jahren auch nicht geglückt ist, die aber dennoch gerne noch mal wiedergekommen sind. Bei dieser Tour spart der Rother nicht mit schönen Bildern, sollte aber vielleicht den Text am Ende doch noch um den  ein oder anderen entscheidenden Hinweis ergänzen.

Wer einen Camper-Bus hat, sollte hier im Tal vielleicht besonders vorsichtig bei der Wahl seines Parkplatzes sein. Auf dem Rückweg sind wir leider an einem Bus mit eingeschlagener Seitenscheibe vorbeigekommen. Es sah nicht so aus als wäre etwas gestohlen worden, aber trotzdem keine schöne Sache. Aber das wird wahrscheinlich für Busbesitzer keine neue Info sein, dass Ihre Fahrzeuge begehrtes Diebesgut sind…..

Die Fahrt zu eigentlichen Pass ist sehr schön und kurvenreich, aber wie schon beim Wolkenpass in Vietnam hat auch hier die Höhe von 1611m ausgereicht, um alles in den Wolken zu verschlucken – ich bin hier bei 9 Grad nicht mal aus dem Wagen gestiegen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch in einem kleinen Bistro eines zugehörigen Campingplatzes endlich mal einen richtig guten Kaffee getrunken – der Mann war sicher kein Franzose 😉

Den Abend haben wir entsprechend ruhig bei einem guten Essen und einem guten Wein ausklingen lassen.