Tag 1: Ankommen in Arusha

8. Juli – Arusha, die Safari Hauptstadt Tansanias

Für heute hatten wir eigentlich nur “ankommen in Afrika” auf dem Plan.

Die Abholung vom Flughafen hat dann (für afrikanische Verhältnisse 😉 ) super geklappt, obwohl ich erst wieder typisch deutsch vespannt war, weil der Fahrer trotz unserer Flug-Verspätung noch nicht da war. Aber ein kurzer Anruf bei Hilde, der Inhaberin unseres Safari-Unternehmens, und eine magische SMS, die beim hilfsbereiten Angestellten des Flughafen angekommen ist, haben uns versichert, dass der Fahrer in ein paar Minuten da ist.

Die Fahrt führte zunächst durch riesige Sonnenblumenfelder, die eher an die Toskana als an Afrika erinnerten vorbei an diversen Läden entlang der Straße auf der direkten Verbindung Arusha-Nairobi ( 3 Std Fahrt) bis wir nach 1 Stunde ziemlich kaputt im Green Mountain Hotel angekommen sind. Von Tür zu Tür hat es dann doch 18 Stunden gedauert und im Flieger habe ich doch ziemlich wenig Schlaf bekommen.

Wir hatten auf dem langen Flug den “Dreamliner”, und auch der Service von Kenya Airways war ok, aber meine Sitznachbarin, eine französisch sprechende, schwarzafrikanische Omi wollte andauernd irgendetwas von mir: Bildschirm an, aus, dasselbe bei Ihrer Tochter, dann hatte sie die Fernbedienung rausgezogen und so weiter…..

Zum Glück mussten wir nur eine Kaffeelänge auf unser Zimmer warten, welches auch schön gross und sauber war und ein großes, gemütliches Bett hatte.

Deshalb haben wir uns erst mal 1,5 Stunden hingelegt und sind dann noch mal zu Fuß nach Downtown zum Clocktower, zum lokalen Markt, haben einen Kaffee und das erste tansanische Bier getrunken, Safari Lager und erst mal Dollar getauscht und tansanische Shilling geholt.

Wir waren mal wieder ziemlich die einzigen Weißen und wurden dementsprechend häufig angequatscht und sollten Bilder, Hüte oder Sonstiges kaufen oder uns einfach die Stadt zeigen lassen. Man kann die Leute verstehen, die was verkaufen wollen, aber heute hat es mich etwas genervt. Liegt wahrscheinlich an zu wenig Schlaf….

Abends sind wir dann der Empfehlung unseres Concierge gefolgt und nebenan zum Barbecue gegangen. Das Hähnchen war sehr lecker, das Rind gut gewürzt aber furchtbar zäh und ich weiß auch nicht genau was das alles vom Rind war – ein paar Stücke sahen aus wie Pansen….

Aber das Bier war lecker ! Wie zu erwarten wurden wir nicht alt und haben mit Ohrstöpseln dann auch sehr gut bis 7 Uhr zum nächsten Morgen geschlafen.