13. Tag: Hoi An Beach und Flug nach Kambodscha

Hoi An Beach und Flug nach Kambodscha

13. Tag Dienstag – Hoi An mit Sonne

Leider werden wir auch im Urlaub um 7 Uhr wach, aber wenigstens hat der tropische Regen, der die ganze Nacht auf die Blätter der Bananenstauden vor unserer Terrasse gepladdert hat, aufgehört. Und: Wir sehen das erste Mal seit Hue heute tatsächlich blauen Himmel und es soll auch 27 Grad warm werden. Es ist auch schon ganz schön warm wir als wir uns wieder auf den Weg zum Schneider machen, um die Sachen final abzunehmen und der Dame von der Post zum Versand zu übergeben. Das ist sehr praktisch, die Dame kommt in den Laden, packt die Sachen ein, man erledigt alle Formalitäten, zahlt und so Gott will kommen unsere Sachen auch in einem Vierteljahr bei uns an. Luftfracht war uns mit dem doppelten Preis nun doch zu teuer und dann gibt es die Mitbringsel halt später.

Jetzt konnten wir uns endlich auf den Weg zu einem der schönsten Strände Vietnams machen. Ohne Frage ist der Strand ab dem Abschnitt, an dem keine Sandsäcke mehr zur Befestigung des Strandes liegen, sehr schön und die vorgelagerten Inseln tauchen im Laufe des Vormittags immer klarer aus dem Dunst hervor. Beim Bier sind wir zu der Übereinstimmung gekommen, dass der Strand schön ist, aber nichts, was wir noch nicht gesehen haben und leider ist es auch hier, wie in ganz Vietnam ziemlich dreckig. Es wird immer emsig gefegt und geharkt, aber der eigentliche Müll nicht eingesammelt. Macht aber auch wenig Sinn, da selbst das Müllauto den gesammelten Müll am Ende der Tour einfach irgendwo abkippt und dieser dann von Hunden und frei herumlaufenden Kühen in alle Windrichtungen verteilt wird.

Nach einem kurzen Stopp im Guesthouse geht es per private car (es ist der Mann unsere Rezeptionistin) in das ca. 1 Stunde entfernte Danang, von wo es um 16h nach Kambodscha, nach Angkor Watt geht.  Erstaunlicherweise haben wir am Flughafen noch eine sehr gute Pho Suppe und die wohl bisher besten Frühlingsrollen in Vietnam gegessen.

In Kambodscha angekommen liefen die Einreiseformalitäten relativ problemlos innerhalb einer Stunde ab, abgesehen davon, dass wir im Flughafen nicht alle benötigten Formulare wie “arrival” und “customs clearance” bekommen haben, was zu Verzögerungen geführt hat. Die benötigten 30 US Dollar für das Visum kann man auch gleich am Flughafen aus dem Automaten ziehen, also auch kein Problem.

Am Airport gibt es eine zentrale Taxi Stelle, bei der man gleich das Taxi in die Stadt zahlt, pauschal 7$ und einem dann ein Fahrer zugewiesen wird.  Die Einflugschneise in die Stadt ist gesäumt von grossen Hotels, die alle eine grandiose Weihnachtsbeleuchtung aufgefahren haben, die alles in den Schatten stellt, was ich in Deutschland bisher gesehen habe.

Fliegen, auch wenn es nur knapp 1,5 Stunden ist, ist doch immer anstrengend, deshalb gab es nur noch ein Bier und das erste kambodschanische Essen in unserem Hotel “The Rose Apple Boutique”. Ein sehr schönes, geschmackvoll eingerichtetes Hotel, bei dem aber leider der schöne Style in den Zimmern anscheinend nicht weitergeführt wurde Unseres zumindest wirkt sehr simpel und schlicht und es gibt weder Minibar noch Flip-Flops.

Fazit Hoi An: Den heutigen Tag hatte ich bei meiner Reiseplanung als Strandtag eingeplant und freue mich, dass es geklappt hat. Trotz des schönen Strandes sind wir aber keine Fans von Hoi An geworden, denn bei 1800 km Küstenlinie gibt es den schönen Strand sicher auch noch woanders. Auf der Fahrt zum Flughafen hat uns Danang als moderne Großstadt relativ gut gefallen und hier würden wir uns gerne beim nächsten Mal umsehen wollen.