Tag 3: Das Abenteuer beginnt

10. Juli – Unser Safari Abenteuer beginnt mit dem Arusha Nationalpark

Wir haben sehr gut geschlafen, da das Hotel sehr ruhig in einer Sackgasse gelegen ist, bis uns um 5.30h ein lautstarkes ” Allaah akbar” unsanft aus dem Schlaf gerissen hat. Eine der zahlreichen Moscheen der Stadt steht unweit des Hotels und man fühlt sich wie im Morgenland….

Nachdem die nette Dame vom Hotel gestern für uns Hilde, die Chefin von Paradise Safaris, angerufen hat, wussten wir, dass wir heute um 9 Uhr an unserem Hotel abgeholt werden sollten. Hat auch super geklappt und wir waren die ersten im “Büro”. Ein Zimmer in einem Haus mit mehreren verschiedenen Ein-Raum-Büros, von außen nicht als Bürogebäude zu erkennen, und schon gar nicht findet einen Hinweis auf die hier ansässigen “Firmen”.

Hatte ich mir schon mal komplett anders vorgestellt, aber immerhin ist der Raum von innen nett im Safari Stil dekoriert und zur Überbrückung der Wartezeit werden mir zur Einstimmung gleich ein paar Fotobücher in die Hand gedrückt.

Nach und nach trudeln auch die anderen Mitreisenden ein: Kristina & Andre, Lehrerin und Anästhesist, beide Anfang/Mitte 30 und Madleine und Christian, Personalerin und Programmierer, beide Mitte 30. Passt glaube ich ganz gut mit uns 6. Nun muss erst mal noch Papierkram erledigt und das Auto beladen werden und dann geht es in Richtung Arusha National Park.

Oh, und die wichtigsten Personen hätte ich fast vergessen: Steve unseren Fahrer & Guide und George unseren Koch !

Auch hier heisst es erst mal wieder warten am Gate, da wir nicht die einzigen sind, die in den Park wollen. Als die Formalitäten erledigt sind,  geht es endlich los, Tiere gucken! Das Dach wird auf gemacht und alle fangen an zu spähen und nach kurzer Zeit sehen wir auch die ersten Zebras und Warzenschweine!  Die Safari – unsere Reise – beginnt !

Dann ist es aber auch gleich schon Zeit für Lunch, also nehmen wir alle unsere Lunchboxen und machen erst mal Picknick: Es gibt Reiskuchen, Sandwich, Banane, Ei, Kekse und Ananassaft. Alles sehr lecker!

Jetzt heisst es erst mal sich etwas bewegen. Es geht zwei Stunden lang von 13-15 Uhr mit dem Ranger auf eine kleine Wanderung, sehr nah ran an die Büffel – das geht nur hier, weil die Menschen aufgrund der quer durch ihr Gebiet laufenden Trägerroute auf den Mount Meru gewohnt sind. Und auch weil sie aufgrund des nicht ganz reinen Wassers des Parks deutlich kleiner sind als ihre Verwandten in der Serengeti. Genauso nah kommen wir den ersten 6 Giraffen dieser Safari- einfach nur toll!

Die Tour endet an einem schönen kleinen Wasserfall an dem aller erst man ausgiebig Pärchenfotos machen…

Wieder zurück am Auto geht es die nächsten 3 Stunden kreuz und quer durch den Park und wir sehen noch: Paviane, Wasserböcke, Bushböcke, Nilpferde, Flamingos, unterschiedliche Ibisse, Zebras und noch jede Menge anderer Vögel. Alles in allem ein toller Tag! Mit so vielen Tieren hatten wir alle nicht gerechnet und der Park ist wunderschön. Erst sind wir durch dichten Wald, fast schon Dschungel gefahren, der dann in weite Grasflächen über geht und oben am Parkrand an den Seen endet.

Den Abend lassen wir dann gemütlich in der Momela Lodge ausklingen. Hier wurde in den 60ern der Film “Hatari!” mit John Wayne und Hardy Krüger gedreht.

Das Entspannen fällt nicht schwer bei bei einer leckeren Zucchini Suppe, tollem Avocado-Tomaten- Paprika Salat,  Kartoffeln und einem leckeren warmen Gemüse Mix. Um 22 Uhr geht das Licht aus, da ist für alle Schlafenszeit. Es ist erst gar nicht so einfach einzuschlafen, da es hier total leise ist. Kein Auto, kein Wind aber erstaunlicherweise auch kein Tier…. irgendwann schlafen wir aber ein und dann auch wie die Babys.