19. Tag – Can Tho – der größte schwimmende Markt Vietnams

Can Tho – der größte schwimmende Markt Vietnams

Markt

Nach einem frühen Frühstück um 6.30h ging es um 7 Uhr schon mit dem Bus zum Schiffsanleger und wieder mal auf ein Boot mit dem wir ca. 30 Minuten später den größten schwimmenden Markt Vietnams, den von Can Tho erreicht haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten zum Beispiel in Thailand, die nur für Touristen sind, ist dieser ausschließlich für Vietnamesen, denn es gibt nur Obst und Gemüse, welches in großen Mengen von einem Boot an das andere verkauft wird und dann weiter geht auf die Märkte an Land.

An langen Stangen am Boot wird die zu verkaufende Ware gehängt, so dass jeder weiß was feil geboten wird: Wassermelonen, Ananas, Kohl, Süsskartoffeln, Wurzeln , Zwiebeln und vieles mehr. Allein die kleinen Versorgungsbote, die auch an unserem kurz fest machen bieten neben Kaffee und kalten Getränken auch Obst in kleinen Mengen oder Kokusnusssaft, frisch aus der Nuss an.


Fazit Vietnam: 

Wir waren jetzt insgesamt 15 Tage in Vietnam  und haben jeden davon genossen.

Ich war skeptisch, ob mir Vietnam  gefallen würde oder ob es mir zu warm, laut, wuselig und unaufgeräumt ist. Das ist es alles, ist aber für einen Urlaub irgendwie herrlich entspannend. Man hat das Gefühl alles geht schon irgendwie, nichts ist ein Problem und alles ist oder wird gut.

Was hat mir am besten gefallen? Die aufrichtige Freundlichkeit der Menschen und das Essen. Ich hatte immer das Gefühl, dass das Bemühen um uns als Gäste ehrlich gemeint war und man sich gerne um uns gekümmert hat. Und wenn jemand mal nicht übermäßig freundlich war (obwohl mir da eigentlich nur die Herren der Passkontrolle einfallen), war das eben auch ehrlich.

Und ich muss sagen, dass sich glaube ich noch in keinem Urlaub sooo um uns gekümmert wurde, obwohl wir meist Bed & Breakfast machen und das ja in den allermeisten Fällen schon sehr familiär zugeht.

Ja, und das Essen, auch da war ich skeptisch. Ist es mir zu scharf, vertrage ich es auch, schmeckt es mir überhaupt? Nein, ja und doppelt ja!

Das Essen ist nicht scharf und ich bin da schon empfindlich. Chilis oder sehr scharfe Soßen werden immer separat gereicht und selbst wenn etwas mal schärfer ist, neutralisieren die zu jedem Essen gereichten, frischen  Kräuter das sehr schnell.

Wie fand ich unsere Art zu reisen? Für mich war es genau richtig, alles in Ruhe von zu Hause gebucht zu haben. Sicher hätten wir sonst vielleicht das eine oder andere geändert, vielleicht einen Tag kürzer in Hoi An und Siem Reap und dafür vielleicht länger in Südvietnam, aber alles in allem fand ich es entspannend zu wissen wann es wie wohin geht. Obwohl es sicher auch vor Ort unproblematisch gewesen wäre, alles zu buchen, da jeder Touren anbietet und Tickets verkauft, aber dann wäre unsere kostbare Urlaubszeit für die Planung drauf gegangen und das geht gar nicht :-).

Ich kann Vietnam als Urlaubsland nur empfehlen, auch für Asien-Neuling, allerdings sollte man sich schon in Englisch verständigen können, sonst kann es schwierig und anstrengend werden.

Und man muss auch nicht mit dem Rucksack reisen, ein Rollkoffer wäre 90% des Urlaubs total ok gewesen und die anderen 10% auch kein großes Problem. Auch den bekommen die Vietnamesen ruck zuck auf einen Motorroller geschnallt!