Bye, bye burn, hello world!

16. Tag

Heute also Abreise, obwohl wir eigentlich Stephans Geburtstag auf dem Burn feiern wollten. Egal, feiern wir seinen 50sten hier 🙂

Große Verabschiedung von allen und dann 10 Uhr on the road! Auf dem Weg kommen uns die Zubringer aus den Tankwa Tented Camp entgegen. Ja, man kann auch etwas Abseits etwas luxuriöser übernachten. Ganz so abgeschieden wie einem weisgemacht werden soll ist es dann doch nicht. Beim Reifen Mann gibt es auch Benzin und auch Wasser und was zu Essen. Wenig später kommen wir am Wasserreservoir vorbei, in dem ein Dutzend Nackte ein Bad nimmt. Ob das das Wasser für die Tented Camps ist? Kurz bevor wir an der Kreuzung Richtung Kapstadt und Calvinia sind, stehen dann auch richtige Food Stände und für 20 Rand pro Sack wird man auch seinen Müll los.

Unterwegs mussten wir noch einem Liegenbleiber kurz helfen und waren dann auch erst wieder 14.30 h in Calvinia.

Unser Platz von Dienstag war leider ausgebucht, auch nicht schwer bei nur drei Plätzen. Also zum nächsten. Auch wieder eher eine Farm mit Schafen und wieder Pfauen plus ein paar Stellplätzen, aber sehr nett. Saubere, heiße Duschen was braucht man mehr?

Überhaupt mal was zum heißen Wasser. Das ist hier unglaublich heiß! Ich denke kurz vor kochen! Ich habe keine Ahnung warum das so heiß ist, sollte das aber auf jeden Fall noch mal jemanden fragen.

Also, erst mal das übliche, Strom anschließen, Gin Tonic machen, ankommen. Und nein, wir sind noch keine Alkoholiker 🙂 Auf dem Burn haben wir ausser den Gin Tonics zur Feier des Eises kaum was getrunken. Bier hatten wir nicht mehr und für Wein war es zu heiß.

Ich hab dann noch für Abends einen Tisch im Restaurant reserviert und dann war erst mal duschen angesagt. Nie ist eine Dusche so schön als wenn man sich richtig dreckig fühlt. Herrlich!!!

18.30-21.30h war dann Essen angesagt. Man muss Zeit mitbringen, kennen wir schon. Beim letzten Südafrika Trip waren 3 Stunden warten auf Pasta das Highlight.

Die Auswahl unserer 4 Vorspeisen kommentierte die Kellnerin mit den Worten: “I am confused. This is all your starter? I am glad that you are not afraid to eat with this figure …” – Danke für das Kompliment, aber dank Camper und nie versiegendem Vorrat an Chips, Keksen, Billtong, kalter Cola, schokoliertes etc. haben wir beide gut zugelegt….

Es gab endlich Springbok Carpaccio, dazu Pita Brot mit Knoblauch und Puffadder. Und nein, das ist keine Puffotter, wie auch wir dachten! Sondern das südafrikanische Pendant zum schottischen Haggis. Schafsleber plus anderer Innereien in Schafs- oder Ziegendarm. Klingt eklig, ist es aber nicht. Danach Lamm Pie für mich und 600g Rumpsteak für Stephan – danach waren wir kugelrund! Das ganze inklusive einer Flasche Rotwein für 45€!

Wir haben es nach dem Lärm auf dem Festival genossen, ohne Ohrstöpsel ins Bett zu gehen und trotzdem nichts zu hören außer den Grillen.