Neusseland 2007 – Teil 1

6 Wochen Mietwagen-Rundreise vom 02. Januar bis 13. Februar

Kann eigentlich nur gut gewesen sein, oder? War es auch. Um nicht zu sagen überwältigend. Spätestens seit diesem Urlaub hört man uns auf unseren Trips immer  wieder sagen, „hier sieht es doch aus wie….“ und oft meinen wir damit eine Gegend auf einer der beiden Inseln Neuseelands. Hier hat man einfach alle Landschaften der Erde auf engem Raum vereint: Gletscher, heiße Quellen, Vulkane, Schafwiesen, Fjorde, Berge, Seen, kilometerlange Strände und und und 

Hamburg – Neuseeland heißt ca. 30 Stunden unterwegs im Flugzeug oder am Flughafen, plus der an- und Abreise zum Flughafen. Schon echt lang und anstrengend, dementsprechend würden wir sagen, man soll die Strapaze nur auf sich nehmen, wenn man mindestens 4 Wochen Urlaub da unten machen kann.

Stephan war schon damals freiberuflich tätig und ich mal wieder „between two jobs“, so dass wir sogar 6 Wochen bleiben konnten. Hier war es wie in Südafrika, wir hatten kürzer geplant, nur 4 Wochen, haben aber dann spontan nach gut 2 Wochen unterwegs in Queenstown gemerkt, das reicht uns nicht. Für insgesamt 100 Dollar, die aber nie von uns kassiert wurden, haben wir die Flüge um 2 Wochen nach hinten geschoben. Eine weise Entscheidung.

Mietwagen

Wir wurden gleich bei Abholung des Autos gefragt, wann wir denn auf die Südhalbinsel übersetzten wollen und wann wir da ein neues Auto brauchen. Der nette Mann am Schalter konnte gar nicht verstehen, warum wir nach so 30 Stunden Anreise und ohne bisher auch nur aus dem Flughafengebäude rausgekommen zu sein da jetzt keine präzise Antwort auf seine Frage hatten. War aber auch kein Problem auf der Südinsel ein neues Auto zu bekommen. Wir haben so 2 Tage vorher Bescheid gesagt und alles hat super geklappt.

Übernachten

Wir fanden die B&B’s sehr teuer, lagen immer weit über 100 Dollar, so dass wir dazu übergegangen sind in Motels zu übernachten. Nachher sogar immer bei derselben Kette, da gab es am Ende noch eine kostenlose Übernachtung.

Ein Backpacker Hostel hatten wir auch dabei, aber da waren wir schon vor 11 Jahren zu alt für 🙂

Die Neuseeländer

Ein super nettes Volk ! Und wir wurden noch nie vorher und auch nie wieder danach so oft gefragt, ob wir nicht in das Land, welches wir bereisen auswandern möchten und in den Café in dem wir gerade sitzen arbeiten möchten oder was für Jobs wir generell haben und ob wir denen nicht in Neuseeland nachgehen wollen. An sich keine schlechte Idee, aber das Land ist schon ganz schön weit weg von allen anderen Ländern – allein bis Australien fliegt man mal eben 4 Stunden…. Auf jeden Fall kann man das Land uneingeschränkt zum Bereisen empfehlen. Einer Freundin von mir ist sogar 4 Wochen alleine rumgereist, nachdem wir sie etwas dazu überredet haben und hat es nicht bereut 🙂

Teil 1: 2. – 22. Januar 2007

Auckland

Wir haben unseren Trip im Norden, in Auckland angefangen, aber haben uns in der Stadt gar nicht weiter groß aufgehalten, denn nach Neuseeland kommt man wegen der Natur. Aber wie jede Stadt, die am Wasser liegt, hat auch Auckland seinen besonderen Reiz und bietet sicher auch mehr als wir an dem 1 Tag gesehen haben.

Auckland

 

 

 

 

 

 

Coromandel Peninsula – jede Menge Sehenswürdigkeiten

Neuseeländischer Weihnachtsbaum

Auf dem Weg dorthin fällt uns nicht nur die ganz andersartige Vegetation auf – der Neuseeländische Weihnachtsbaum blüht überall in wunderschönem Rot – die Vegetation ist auch auch viel satter in den Farben als zu Hause. Eigentlich sind alle Farben viel intensiver als zu Hause, und wir haben das Gefühl, wir hätten jeder eine neue Brille mit höherer Stärke auf der Nase. Liegt es daran, dass es hier weniger Umweltverschmutzung gibt? Wir wissen es nicht, aber das Gefühl bleibt.

Cathedral Cove darf man sich hier natürlich nicht entgehen lassen. So heiß es hier am Strand auch ist, so kühl ist das Wasser. Da zieht sich einem alles zusammen! Aber Stephan kann leider eh nicht baden, er leidet noch unter einer Gürtelrose.

Die Steilküste wird den Ostseeurlauber sicher an die Kreidefelsen auf Rügen erinnern. Die haben wir tatsächlich erst viel später gesehen, so dass wir damals diesen Vergleich noch nicht ziehen konnten.

Coromandel Peninsula

Cathedral Cove Beach

Raparua Watergardens

Eine schöne kleine Zuflucht vor der Hitze, aber seht selbst.

Driving Creek Railway

Driving Creek Railway

Die Bahn wurde wirklich auf einem Privatgrundstück rein privat gebaut. Die erste Linie bereits 1961 von einem Töpfer, der eine Gartenbahn gebaut hat. Die Töpferei steht übrigens immer noch auf dem Gelände und die Bahn erledigt auch den Werksverkehr zur Töpferei.

Driving Creek Railway

Das Gelände, das die Bahn durchfährt, ist weitgehend mit einem Regenwald aus einheimischen Pflanzen Neuseelands neu angelegt worden, nachdem der ursprüngliche Urwald hier Mitte des 19. Jahrhunderts vollständig abgeholzt worden war, um landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen. Entlang der Bahnstrecke sind zahlreiche Kunstwerke aus der Töpferei platziert und viele technische Anlagen, etwa Böschungen, künstlerisch gestaltet, so dass die etwa 1-stündige Fahrt sehr kurzweilig ist.

 

 

Cooks Beach

Der Name ist Programm. Hier soll Captain Cook bereits 1769 mit der HMS Endeavour vor Anker gegangen sein. Kann man verstehen, wenn man sich die Bucht so ansieht.

Cooks Beach

Rotorua – viel Schlamm und heiße Luft

Die Stadt liegt an dem gleichnamigen See und die Region ist vor allem für ihre geothermische Aktivität und die reiche Maori-Kultur bekannt. Zu den Sehenswürdigkeiten im Whakarewarewa Valley von Te Puia gehören Blasen werfende Schlammlöcher und der 30 m hohe Pohutu-Geysir, der mehrmals am Tag ausbricht. In Te Puia befinden sich außerdem ein Maori-Museumsdorf und das New Zealand Maori Arts & Crafts Institute für traditionelle Schnitz- und Webkunst.

Hier hatten wir ein ganz tolles Hotel mit einem Whirlpool im Schlafzimmer und warmen Thermalwasser im Pool.

Te Puia Thermal Reserve

Wir waren total begeistert ! Überall blubbert es, dampft es, spuckt es. Wir hatten sowas bisher noch nie live gesehen. Die Maori können hier sogar direkt vor Ihrem Haus ihr Essen auf dem heißen Dampf kochen und auch mit der Hitze aus der Erde ihre Häuser heizen. Wie cool ist das denn ? Aber es ist heiß, nicht nur von unten, sondern auch von oben, so dass Stephan ganz Piraten-like ein Kopftuch trägt.

Tongariro Crossing

Nachdem in Canada 2004 und mehr noch 2006 schon den ein oder anderen Berg bestiegen haben, haben wir uns diese 19,4 km lange Tour zugetraut. Warum auch nicht. Soll es doch die beste Tagestour Neuseeland sein, an einem aktiven Krater, vorbei an smaragdgrünen Seen und unterwegs phantastische Ausblicke.

Wir wurden also früh morgens am Motel abgeholt und sind dann eine ganze Zeit bis zum Startpunkt der Wanderung gefahren.  Von hier ging es auch ganz entspannt auf Holzstegen zu ebener Erde los. Das Wetter war zwar nicht toll, aber ok. Aber das war relativ schnell vorbei und man konnte aufgrund dichten Nebels kaum mehr von einer Wegmarkierung  zur nächsten sehen. Auch das Flache war relativ schnell vorbei und dann ging es ziemlich lange, ziemlich steil bergauf. Der Abschnitt der Wanderung wird nicht umsonst “Devils Staircase” genannt. Auch hier konnte man den Weg nicht erkennen und  wir sind mehr oder weniger aufs Geratewohl anderen Wanderern gefolgt. Zum Glück kamen uns irgendwann auch mal Leute entgegen, die uns dann gesagt haben, dass wir auf dem falschen Weg seine, es sei denn wir wollten zum „Side Summit“. Bestimmt nicht!!!! Was sollen wir auf einem weiteren Aussichtspunkt wo man eh nichts sieht wegen des Nebels?Man kann sich vorstellen, dass die Emerald Lakes auch nicht gerade mit Ihrer Farbe beeindrucken konnten. Runter geht es erst rutschend in der Asche des Vulkans und am Ende ewig in Serpentinen über tussockgrasbewachsene Hänge und durch einen Wald – hier hat ein Asiate seine Frau sogar tragen müssen, weil diese so kaputt war, dass sie nicht mehr selbst laufen konnte. Dann mussten wir, endlich am anderen Ende der Wanderung angekommen, auch noch fast 2 Stunden auf den Bus warten, der uns zurück in die Stadt bringen sollte ! Wir hatten den Bus davor um wenige Minuten verpasst. 

Ich würde sagen, die Wanderung ist für fitte Leute gut zu schaffen, aber ohne Sicht macht es so gar keinen Spass, und man fragt sich, warum man sich das so 6-7 Stunden lang antut….. Haben wir was was wir nochmals machen können, sollte es uns nochmals ans Ende der Welt verschlagen. Tatsächlich haben wir sogar noch in diesem Urlaub, auf dem Rückweg Richtung Auckland kurz überlegt, die Tour nochmal zu machen. Aber auch nur kurz… 🙂

Tongariro Crossing

Waiotapu Thermal Reserve

Weniger Schlamm, dafür mehr Farben als in Te Puia und weniger Touristen !

Waimangu Volcan Valley

Mehr Algen, mehr gelb und grün, noch viel ursprünglicher, weil es hier keine gemachten Wege für die Touristen gibt. Eine ganz endzeitliche Landschaft. Es würde uns nicht wundern, wenn gleich die ersten Dinosaurier auftauchen!

Post Office B&B in Hunterville

Das muss ich erwähnen, weil wir hier das Bad auf dem Gang hatten. Heißt ich musste nachts im Dunkeln alleine über den Flur – und da war ich nicht alleine….Der ganze Flur stand voller riesiger Puppen, die echt gruselig waren und mich sofort an Chucky erinnert haben ….

Post Office

Überfahrt auf die Südinsel

Nach 1 Woche sind wir schon auf die Südinsel übergesetzt, weil wir nicht absehen konnten, wie lange wir für die dortigen Highlights brauchen. Wir hatten Glück und die Überfahrt war ruhig, aber soll wohl häufig auch anders sein.

Keakoura Peninsula Walkway

Sehr zu empfehlen ! Bei uns war es das Alternativprogramm zum Whale Watching, welches wegen zu schlechtem Wetter abgesagt wurde, aber wir haben das nicht bereut. Wir haben zwar keine Wale gesehen, sind aber dafür den Robben bis auf wenige Meter nahe gekommen. Wichtig ist, Ihnen nicht den Weg zum Wasser zu versperren. Solange der Weg offen ist, sind sie durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Für die 11 km braucht man so bummelig 3 Stunden, wen man sich Zeit lässt.

Christchurch

Mit rund 300.000 Einwohner die größte Stadt der Südinsel und die drittgrößte des Landes. Ganz hübsch, viele Studenten und mal wieder einen Starbucks

Christchurch

Waimate – die Second Hand Stadt

Wir konnten nicht mehr vor Lachen! Die Stadt besteht nur aus Second Hand Läden ! Echt krass! Keine Ahnung wieso. Das geilste ist der Friseurladen, super old school. Ich glaube nicht mal, dass unsere Mütter solchen Hauben noch kennen….

Oamaru

Die Attraktion vom Oamaru sind die Pinguine, genauer gesagt die seltenen Gelbaugenpinguine. Stephan ist sowieso ein Fan dieser lustig watschelnden Tiere und ich mittlerweile auch. Deshalb haben wir letztes Jahr in Südafrika auch noch mal die Pinguin Kolonie besucht.

Auf der Otago Peninsula wurden „unterirdische“ Gänge und Aussichtspunkte angelegt von denen man Abends beobachten kann, wie die Pinguine vom Fischen zurück an Land kommen und zu ihren Nestern gehen.

Moreaki Boulder

Eigentlich nur dicke runde Steine, die aussehen wie Schildkrötenpanzer und einfach so am Strand rum liegen, aber irgendwie auch cool.

 

 

 

 

 

Shag Point

Von hier kann man Robben mit Ihren Babys beobachten. Zu niedlich ! Wenn man Glück hat, sieht man auch einen Gelbaugenpinguin. 

 

 

 

 

Larnach Castle

Neuseelands einziges Schloss mit einer hübschen Gartenanlage. Auf jeden Fall mal einen Besuch wert.

 

 

 

 

 

Dunedin

Hier ist der schwarz-weiß gemusterte Bahnhof auf jeden Fall einen Besuch wert. Er ist reichlich verziert und hat auch eine imposante Größe und schöne Mosaiken in der Eingangshalle.

Te Anau und der Milford Sound

Die kleine Stadt ist das Tor zum Milford Sound, also hier vielleicht wirklich ein paar Tage vorher ein Zimmer buchen. Und vielleicht auch schon die Attraktionen wie die Glühwürmchen Grotte und die Bootstour auf dem Milford Sound. Wir hatten Glück und konnten gleich kurz nach Ankunft und Buchung im Tourist Office die Höhlentour starten und am nächsten Tag die Schiffstour machen. Auch sollte man Abend rechtzeitig zum Essen gehen, da alle Restaurants früh schließen. Nicht weil niemand mehr kommen würde, sondern weil nicht genug Personal da ist, um länger geöffnet zu haben. Zumindest war das noch 2007 so, vielleicht hat sich das schon geändert.

Ich weiß gar nicht ob ich bis zu dieser Tour überhabt jemals ein Glühwürmchen gesehen habe, ich glaube nicht. Hier gibt es aber wirklich viele ! Sehr viele ! Toll, sollte man auf jeden Fall besuchen. Aber nicht, ohne sich vorher reichlich mit „Bushman“ http://www.bushman-repellent.com/ einzusprühen. Autan oder irgendetwas anderes aus Deutschland braucht ihr gar nicht mitnehmen, das hilft nicht gegen Black Flies. Die beißen Dir wirklich ein Stück Haut weg und es fängt gleich an zu bluten. Ein Mistding hat mich auf meinem Scheitel erwischt und das tut echt weh. Ein anderes Mittel soll laut einem Neuseeländer ein mit Kerosin getränkter Zuckerwürfel sein – den man isst…..

Die Bootstour auf dem Milford Sound war auch einfach toll. 14 km ist dieser lang und seine bekanntesten Attraktionen sind der Berg Mitre Peak und die an seinen steilen Hängen hinab stürzende Wasserfälle wie die Sterling Falls und die Bowen Falls. Das Schiff fährt bis zu Meeresmündung, dreht hier und fährt wieder zurück. Auf dem Meer hat man die Chance, je nach Jahreszeit, Waale oder Delphine zu sehen. Den Sonnenuntergang sollte man dann vom Observation Point in Te Anau aus genießen. Und das Bier nicht vergessen…

Te Anau war auch so ein Ort, wo wir von unserer Vermieterin (hier hatten wir mal wieder ein B&B) sehr früh zum Essen geschickt wurden. Ich glaube es war erst 17 Uhr. Das war auch gut so, denn wenn man später geht, bekommt man nichts mehr. Nicht weil es nichts mehr zu Essen gibt, nein, weil die Angestellten dann Feierabend haben. Viele Restaurants haben schon Mittags auf, aber nicht genug Personal, um zwei komplette Schichten abzudecken, sprich nach 8-9 Stunden muss das Restaurant schließen. Da hat es sich uns auch erklärt, warum uns jeder fragt, ob wir nicht nach Neuseeland auswandern wollen. Ganz einfach weil hier überall Arbeitskräfte fehlen. Wenn man dann erstmal darauf achten, sieht man wirklich an fast jeden Laden Schilder mit der Aufschrift “Help wanted”, “Hilfe gesucht”.

Milford Road

Die sind wir dann am nächsten Tag noch mal in Ruhe abgefahren und auch hier reiht sich eine Attraktion an die nächste: The Chasm, Keas, Lake Marian, Lake Gun….

Milford Road

Queenstown

Kennen eigentlich auch die Leute, die noch nie in Neuseeland gewesen sind. Die Stadt steht für Action, verrückte Sportarten, Risiko und Nervenkitzel. Wir waren da etwas gemäßigter unterwegs, aber haben hier immerhin spontan unseren Urlaub um 2 Wochen verlängert.

Wir waren auch an der Kawarau Gorge Suspension Bridge, dem ersten Ort auf der Welt an dem kommerziell Bungee Jumping angeboten wurde, aber wir sind nicht gesprungen 🙂 Wir haben nur anderen Verrückten dabei zugesehen.

Wir sind die Sommerrodelbahn runter gefahren, was total Spaß gemacht hat und mit dem Speedboat auf dem Shotover River gefahren, was der Hammer war ! Unser Fahrer hat mit uns nach 8 Jahren auf diesen Booten die letzte Fahrt gemacht und noch mal alles gegeben! Wir haben 360 Grad Drehungen auf dem Fluss gemacht und sind wenige Zentimeter vor der Felswand stehen geblieben und die ganze Zeit hatte man Angst, es würde einem der Kopf an den Felsen rechts und links des Flusses abrasiert werden. Genial.

Dann ist Neuseeland natürlich nicht nur Neuseeland sondern gleichzeitig auch Mittelerde und so konnten wir einem Ausflug in das Land der Hobbits und Orgs nicht widerstehen. Auf den Deer Park Height findet man Schilder mit dem Hinweis welche Szenen des Films hier gedreht wurden, aber nur sehr eingefleischte Fans können diese glaube ich wiederkennen.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Ort auch um einen Tierpark. Am Eingab kann man Futter für die Tiere kaufen, welches einem in eine Blechdose geschüttet wird. Kurz nach der Einfahrt in den Park lagen weit oben am Hang schon die ersten Deers, sprich Hirsche. Aber eben weit weg. Also habe ich beherzt die Dose geschüttelt und Wunder über Wunder, das Geräusch kannten die Tier und kamen mit einem Affenzahn den Berg runter auf unser Auto zugelaufen! Da sind plötzlich auch Pflanzenfresser mehr als respekteinflößend !

Lake Wanaka mit „The Maze“ und „Puzzle World“

Elia Locardi hat hier eine ganze Woche hier zugebracht, um #thatwanakatree zu fotografieren. Wir haben ihn nicht mal gesehen. Aber macht nichts, haben die Zeit auch so genossen.

Wir sind auf den Rocky Mountain gestiegen, haben aber etwas unterschätz, wie kalt und windig es da oben sein kann, aber das Bier hat trotzdem geschmeckt 🙂

Lake Wanaka

Fahrt über den Haarst Pass zum Lake Hawea und Blue Pools

Fantail Falls

Der wahrscheinlich bekannteste Halt am Haast Pass sind die Blue Pools mit der dazugehörigen Wanderung. Um zu den Blue Pools zu kommen, muss man etwa zwanzig Minuten vom Parkplatz aus laufen. Man kommt dann zu einer Hängebrücke über dem Fluss. Der Name Blue Pools kommt von den Vertiefungen im Fluss, die in strahlendem Blau erscheinen. Wagemutige können von der Brücke aus ins eiskalte Wasser springen! Kurz danach kommt man zu den Fantail Falls, einem hübschen kleinen Wasserfall am Wegesrand.

Pleasant Flat

In der Nähe von Haast kann man sich noch ein wenig die Beine vertreten. Der Weg führ durch Regenwald an den Strand wo man mit etwas Glück auch Delphine im Wasser beobachten kann. Wir hatten aber leider kein Glück…

Fox Glacier

Der Gletscher war zumindest 2007 gut 13 km lang und war in diesem Jahr wohl aufgrund reichlicher Schneefälle auch besonders beeindruckend. Für uns auf jeden Fall !

Fox Glacier

40 Minuten Hubschrauberrundflug über den Fox Glacier

Es war nicht günstig, aber das Geld tut nur kurz weh, an die tolle Erfahrung erinnert man sich sein Leben lang! Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Wetter. Gerade als wir mit unserem Flug dran waren, riss der Himmel auf und die Sonne kam raus – um sich nach unserem Flug wieder zuzuziehen. Da hatte das ältere englische Pärchen, die nach uns den Flug hatten nicht mehr so viel Glück.

****** To be continued – Fortsetzung folgt ********